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Von Posen bis zum Ruhrgebiet

Zwischen Preußen, Polen und Mitteleuropa

Im 18. Jahrhundert war das Leben vieler Familien von Landwirtschaft, Handwerk und der Bindung an ihren Heimatort geprägt. Mit den preußischen Reformen, dem Bevölkerungswachstum und der Industrialisierung veränderten sich die Lebensbedingungen im 19. Jahrhundert. Menschen zogen in Städte, suchten Arbeit in anderen Regionen oder gründeten fern ihrer Heimat neue Familien.
Besonders die östlichen Provinzen waren von wechselnden Grenzen und politischen Umbrüchen betroffen. Die Region um Schmiegel (heute Śmigiel in Polen) gehörte zeitweise zu Preußen und wurde nach dem Ersten Weltkrieg polnisch. Für die dort lebenden Familien bedeutete das Veränderungen, die sich auch in Dokumenten, Ortsnamen und persönlichen Lebenswegen widerspiegeln.

Familiengeschichten entdecken

Die Lebenswege der Herrmanns, Senftlebens, Kuhns und vieler weiterer Familien führen uns zu Bauernhöfen, Dörfern und Städten. Alte Fotografien, Kirchenbücher, Urkunden und Standesamtsregister helfen dabei, diese Wege nachzuzeichnen. Manchmal lassen sich Generationen lückenlos verbinden, manchmal bleiben Fragen offen.
Diese Familienforschung bewahrt Erinnerungen, macht historische Zusammenhänge sichtbar und sucht nach den Verbindungen zwischen Menschen und Regionen. Sie lädt dazu ein, die eigene Herkunft neu zu entdecken – und den Menschen hinter den Namen ein Stück näherzukommen.